Kachelofen 1x1

Gesetzliche Vorschriften

Die gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich Kachelöfen sind Ländersache und in den jeweiligen Landesgesetzen (z.B. Bauordnung) geregelt. Einzelne Punkte in den jeweiligen Bundesländern können anders gehandhabt werden

Artikel 15a BVG betreffend Schutzmaßnahmen für Kleinfeuerungen

In diesem sog. "§15a" sind im wesentlichen die maximal zulässigen Emissionswerte und der Mindestanlagen -wirkungsgrad (78%) von Kleinfeuerungsanlagen geregelt. Dies bedeutet für den Kachelofen, dass die Emissionswerte und der Anlagenwirkungsgrad, entweder rechnerisch, mit Hilfe des Kachelofenberechnungsprogrammes oder mittels Prüfungsattestes (für typengeprüfte Anlagen) nachzuweisen ist. Dieser Nachweis ist vom Hafnermeister zu erbringen und wird durch ein Typenschild an der Anlage dokumentiert.

Weitere Bestimmungen und Richtlinien

Sind im wesentlichen in der ÖNORM B 3800 Teil 1, 2 und 4 "Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen", ÖNORM B 8200 "Rauch- und Abgasfänge", ÖNORM B 8301 bis B 8304 "Bemessung von Kachelöfen", ÖNORM B 8306 "Schamottematerial", ÖNORM H 3000 " Öfen, Herde und Kamine für feste Brennstoffe", TRVB 105 (Technische Richtlinien vorbeugender Brandschutz - Feuerstätten für feste Brennstoffe) geregelt. Bei Fertigteilhäusern existieren meist zusätzliche Vorschriften des Herstellers!